Pilates

Pilates, auch Pilates-Methode genannt, ist ein systematisches Körpertraining zur Kräftigung der Muskulatur. Es gibt Übungen mit und ohne Geräte. Erfunden hat sie der 1883 in Mönchengladbach geborene und 1967 in New York gestorbene Joseph Hubert Pilates. Er nannte seine Methode zunächst Contrology, da es bei Pilates darum geht, die Muskeln mit Hilfe des Geistes zu steuern. Die Pilates-Methode ist ein ganzheitliches Körpertraining, in dem vor allem die tief liegenden, kleinen, aber meist schwächeren Muskelgruppen angesprochen werden, die für eine korrekte und gesunde Körperhaltung sorgen. Das Training schließt Kraftübungen, Stretching und bewusste Atmung ein. Wichtig ist eine fachliche Einführung in die Methode, um Bewegungs- und Haltungsfehler zu vermeiden.

Die wesentlichen Prinzipien der Pilates-Methode sind …

Kontrolle

Ein wesentlicher Grundsatz des Trainings ist die kontrollierte Ausführung aller Übungen und Bewegungen. Dadurch wird die tiefliegende Muskulatur gestärkt.

Konzentration

Mit Hilfe von Konzentration werden Körper und Geist in Harmonie gebracht. Jede Bewegung wird mental kontrolliert, die Aufmerksamkeit wird ganz auf den Körper gerichtet.

Atmung

Bewusste Atmung spielt bei Pilates eine wichtige Rolle. Sie wirkt Verspannungen entgegen und erhöht die Kontrolle über den Körper. Deshalb wird die Atmung in das Zwerchfell (Brustatmung) trainiert.

Zentrierung

Mit Zentrierung ist die Stärkung der Körpermitte gemeint, das so genannte Powerhouse, das vom Brustkorb bis zum Becken reicht und alle wichtigen Organe enthält. Die Stärkung der Powerhouse-Muskulatur wirkt sich bei Rückenschmerzen positiv aus.

Entspannung

Bewusste Entspannung hilft Verspannungen aufzufinden und zu lösen.

Fließende Bewegung

Alle Übungen werden in fließenden Bewegungen ausgeführt, ohne längere Unterbrechungen. Es gibt keine abrupten isolierten Bewegungen.